Die Kieler Handballer mussten bei Aufsteiger TuS N-Lübbecke als Verlierer in die Kabine gehen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Frank Molter/dpa)

Aufsteiger TuS N-Lübbecke hat die große Sensation geschafft und sein Heimspiel in der Handball-Bundesliga gegen Rekordmeister THW Kiel gewonnen.

Am Samstag setzte sich der TuS vor 1534 Zuschauern mit 29:25 (13:9) durch. Bester Lübbecker Werfer beim ersten Sieg über Kiel seit 19 Jahren war Tom Skroblien mit neun Toren. Für die «Zebras», die nun vier Liga-Spiele in Serien nicht gewonnen haben, war Sander Sagosen siebenmal erfolgreich.

Der THW konnte nach der Rückkehr von Sagosen und Steffen Weinhold aus der Corona-Quarantäne zwar in Bestbesetzung antreten, doch die Akzente setzten die Gastgeber. Mit einer intensiven Abwehr vor einem guten Schlussmann Aljosa Rezar stellte der TuS die Kieler vor große Probleme. Peter Strosack erzielte beim 4:3 (7.) die erste Führung der Gastgeber, die Jan-Eric Speckmann per Siebenmeter auf 12:6 (26.) ausbaute.

Nach dem Seitenwechsel setzte THW-Coach Filip Jicha auf den siebten Feldspieler, doch der gewünschte Erfolg stellte sich nicht ein. Zwar verkürzte Kiel auf 16:19 (42.), doch danach setzte sich der TuS wieder ab. Mit großem kämpferischen Einsatz brachte der Aufsteiger den Vorsprung verdient über die Zeit.

Im zweiten Spiel des Abends setzte sich der Bergische HC sicher mit 30:20 (15:10) gegen den SC DHfK Leipzig durch. Überragender Spieler der Partie war BHC-Keeper Christopher Rudeck mit 16 Paraden.

Von