Frankreich setzte sich bei der Handball-WM gegen Norwegen durch. (Urheber/Quelle/Verbreiter: -/Egypt 2021 Men's Handball World Championship/dpa)

Rekordchampion Frankreich ist mit einem Achtungserfolg in die Weltmeisterschaft in Ägypten gestartet.

Im ersten Spitzenspiel des Turniers setzten sich die Franzosen in Gizeh mit 28:24 (13:13) gegen Vize-Weltmeister Norwegen durch. Erfolgreichster Werfer Frankreichs war der ehemalige Bundesliga-Profi Kentin Mahé mit neun Treffern. Den Norwegern verhalfen dagegen auch die zehn Tore des Kieler Superstars Sander Sagosen nicht zum Sieg.

Wie die Franzosen kam auch Mitfavorit Schweden erfolgreich ins Turnier und siegte gegen Nordmazedonien souverän mit 32:20 (16:11). Überragender Schwede war Hampus Wanne von der SG Flensburg-Handewitt mit elf Treffern.

Zuvor hatte die Schweiz bereits für den größten Achtungserfolg des Tages gesorgt. Die erst wenige Stunden zuvor in Ägypten gelandeten Eidgenossen setzten sich mit 28:25 (13:13) gegen Österreich durch. Bester Werfer der Schweiz war mit sieben Treffern Spielmacher Andy Schmid vom Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen. Für die Österreicher war Robert Weber von der HSG Nordhorn-Lingen mit ebenfalls sieben Toren am erfolgreichsten.

Die für die USA nachgerückten Schweizer waren erst am Donnerstagnachmittag in Ägypten gelandet und anschließend direkt vom Rollfeld per Bus in die Halle gebracht worden. Erst am Dienstagabend hatten sie von ihrer WM-Teilnahme erfahren.

Beim deutschen WM-Vorrundengegner Kap Verde sind nach der Ankunft in Ägypten erneut Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vier Akteure hatten einen positiven Test, wie der Weltverband IHF mitteilte. Zuvor waren die Afrikaner trotz mehrerer Corona-Fälle zur Weltmeisterschaft gereist, die Mannschaft zog jedoch auch auf Drängen der deutschen Delegation zunächst nicht ins allgemeine Teamhotel in Gizeh. Ob die positiven Tests Auswirkungen auf die WM-Teilnahme von Kap Verde oder auf das für Sonntag geplante Spiel gegen Deutschland haben, war zunächst unklar.

Insgesamt vermeldete die IHF neun positive Fälle kurz nach dem Turnierstart in Ägypten. So wurden außerdem ein brasilianischer Nationalspieler, zwei slowenische Spieler, ein portugiesischer Journalist und ein Mitglied der US-Delegation positiv getestet. Außerdem seien einige positive Fälle beim Hotelpersonal sowie im Organisationskomitee aufgetreten, hieß es. Alle Personen seien sofort isoliert worden. Man beobachte die Situation und arbeite kontinuierlich an Verbesserungen.

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