Die Füchse stehen erstmals in der Vereinsgeschichte am Jahresende auf Platz eins. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Andreas Gora/dpa)

Die Füchse Berlin gehen als Tabellenführer der Handball-Bundesliga in die WM-Pause. Der Hauptstadt-Club kam zu einem 28:22 (14:9) gegen den SC DHfK Leipzig und schob sich mit 31:5 Punkten wieder an Rekordmeister THW Kiel (30:6) vorbei auf Platz eins.

Die Kieler hatten ihre letzte Aufgabe in diesem Jahr – wie der Tabellendritte Rhein-Neckar Löwen (29:7) und Meister SC Magdeburg (27:5) auf Rang vier – bereits am Montag erfolgreich bewältigt. Die SG Flensburg-Handewitt (26:10) wahrte mit einem 34:24 (16:11) gegen die HSG Wetzlar ihre Mini-Chance im Titelkampf.

Gefeierter Mann bei den Berlinern, die erstmals in der Vereinsgeschichte am Jahresende das Bundesliga-Klassement anführen, war Rechtsaußen Hans Lindberg. Der 41 Jahre alte Däne war zehnmal erfolgreich und ist mit insgesamt 2877 Toren nun zweitbester Schütze der Bundesliga-Geschichte hinter dem Südkoreaner Kyung-Shin Yoon (2905). Lindberg überflügelte in der Rangliste seinen Landsmann Lars Christiansen (2875).

In Flensburg sorgte die Vertragsverlängerung von Torwart Benjamin Buric bis 2028 schon vor dem Anpfiff für Jubel bei den 6000 Fans. «Es war unser absoluter Wunsch mit Benko zu verlängern», sagte SG-Trainer Maik Machulla. Im Spiel selbst wurde sein Team von den Hessen kaum gefordert. Emil Jakobsen mit acht Toren und Nationalmannschafts-Kapitän Johannes Golla (6) waren die besten Werfer beim ungefährdeten Sieg.

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