Kann die Kritik von SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach nicht nachvollziehen: DHB-Vize Bob Hanning. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sascha Klahn/dpa)

DHB-Vizepräsident Bob Hanning hat für die Kritik von SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach an der Handball-WM in Ägypten kein Verständnis.

«Für Karl Lauterbach geht es scheinbar darum, seinen Marktwert in Talkshows zu steigern», kritisierte Hanning im Interview der «Berliner Morgenpost» und ergänzte: «Und wenn ich 20 Mal was sage, liege ich auch hin und wieder richtig, mache mich aber unglaubwürdig und verpasse, meinem eigentlichen Beruf nachzugehen.»

Lauterbach hatte die Weltmeisterschaft zuvor bei RTL/ntv als «falsches Turnier zu dieser Zeit» bezeichnet. Die WM in Ägypten mache ihm «wesentlich mehr Sorgen» als die Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga.

«Ich verbitte es mir, Urteile zu fällen, wenn man gar nicht vor Ort ist», sagte Hanning. «Und ich weise auch noch mal ausdrücklich darauf hin, dass man Handball nicht im Homeoffice spielen kann und unsere Sportler ihrem Beruf nachgehen. Und das ist wichtig und richtig.»

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