Flensburgs Simon Pytlick wirft auf das Tor von Füchse-Torhüter Dejan Milosavljev. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Marius Becker/dpa)

Nach dem geplatzten Traum vom fünften Pokal-Triumph hat sich die SG Flensburg-Handewitt beim Pokalturnier in Köln zumindest den Trostpreis gesichert.

Der Tabellendritte der Handball-Bundesliga setzte sich dank einer Leistungssteigerung im Spiel um Platz drei gegen die Füchse Berlin mit 31:28 (15:19) durch und entschädigte seine mitgereisten Fans für den ernüchternden Auftritt am Vortag. Die SG hatte gegen den Bundesliga-Spitzenreiter zwischenzeitlich mit fünf Toren zurückgelegen.

Im Halbfinale hatten die Norddeutschen eine bittere 28:33-Niederlage gegen Außenseiter MT Melsungen kassiert. Die Füchse, die weiter auf ihren zweiten Pokaltitel warten müssen, verloren das Topspiel gegen den SC Magdeburg nach einer verschlafenen Anfangsphase mit 25:30.

Mit dem Erfolg gegen den Hauptstadt-Club holte sich Flensburg Selbstvertrauen für die bevorstehende Hammeraufgabe in der Liga. Die Mannschaft von Trainer Nicolej Krickau muss am Freitag gegen Magdeburg ran.

Eine ähnlich knifflige Aufgabe wartet auf die Berliner. Das Team um Welthandballer Mathias Gidsel will seine Tabellenführung mit einem Sieg gegen deutschen Rekordmeister THW Kiel verteidigen.

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