Die Spieler der Rhein-Neckar Löwen feiern den Sieg bei den Füchsen Berlin. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Andreas Gora/dpa)

Die Rhein-Neckar Löwen haben das Verfolgerduell in der Handball-Bundesliga bei den Füchsen Berlin überraschend klar gewonnen und die Hauptstädter vorzeitig aus dem Titelrennen verabschiedet.

Die Mannheimer setzten sich mit 29:23 (18:11) durch und bleiben mit 25:9 Punkten oben dran. Beste Werfer für die Löwen waren die Nationalspieler Jannik Kohlbacher mit acht Toren und Uwe Gensheimer (7).

Die Berliner haben nach der dritten Bundesliga-Niederlage in Serie nunmehr 23:11 Zähler auf dem Konto und keine realistische Titelchance mehr. «Über Ziele musst du nach solch einem Spiel nicht reden. Wir müssen mit der Mannschaft etwas härter ins Gericht gehen», kündigte Berlins Sportvorstand Stefan Kretzschmar am Sky-Mikrofon eine knallharte Analyse an. «Heute hat es an allen Ecken und Enden gefehlt. Das bittere und traurige ist, dass es die Löwen mehr wollten als wir.»

Entsprechend gut gelaunt war Löwen-Trainer Martin Schwalb. «Ich freue mich für die Jungs. Sie haben von der ersten Minute alles in die Waagschale geworfen und beherzigt. Wir haben heute einen Sahnetag erwischt und keine einfachen Tore zugelassen», lobte er den Auftritt seiner Mannschaft.

Von