Göppingen um Trainer Hartmut Mayerhoffer (r) ist das Team der Stunde. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Tom Weller/dpa)

Frisch Auf Göppingen bleibt die Mannschaft der Stunde in der Handball-Bundesliga.

Das 31:30 (16:14) im Schwaben-Derby beim HBW Weilstetten war für die Mannschaft von Trainer Hartmut Mayerhoffer der neunte Sieg im neunten Spiel des Jahres. Nationalspieler Marcel Schiller erzielte 13 Tore, der Siegtreffer für den Tabellen-Fünften gelang Tim Kneule.

Spitzenreiter der Liga ist die SG Flensburg-Handewitt. Die Rhein-Neckar Löwen verdrängten durch das 30:26 (17:12) über die HSG Nordhorn-Lingen den THW Kiel vorübergehend von Platz zwei. Allerdings hat der Titelverteidiger und Rekordmeister fünf Partien weniger absolviert als die Mannheimer, die ohne Uwe Gensheimer spielten. Der Nationalmannschafts-Kapitän musste sich bereits am Mittwoch einer Knieoperation unterziehen. Löwen-Geschäftsführerin Jennifer Kettemann bezifferte die Ausfalldauer des Linksaußen vor dem Spiel bei Sky auf «vier bis sechs Wochen».

Die MT Melsungen tat sich beim 35:31 (13:14) gegen den TuSEM Essen sehr schwer und lag teilweise mit vier Toren hinten. Timo Kastening war zwölfmal für die MT erfolgreich. Schon vor der Partie hatten die Nordhessen mit einem spektakulären Transfer auf sich aufmerksam gemacht. Zur nächsten Saison wechselt André Gomes vom FC Porto zur MT. Der 22-jährige Rechtshänder gehört weltweit zu den größten Talenten auf der Position im linken Rückraum.

Längere Anlaufzeit brauchten auch die Füchse Berlin, ehe sie sich nach zuvor drei Niederlagen in Serie mit 28:21 (12:13) gegen die Eulen Ludwigshafen durchsetzten.

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