Die Handball-Bundesliga hat die Entscheidung über eine angedachte Verschärfung ihres Hygienekonzeptes vertagt: Frank Bohmann. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Marius Becker/dpa)

Die Handball-Bundesliga (HBL) hat die Entscheidung über eine angedachte Verschärfung ihres Hygienekonzeptes vertagt.

«Wir haben heute sehr lange darüber verhandelt. Einige Vereine sehen sich aus praktischen Erwägungen noch nicht in der Lage, das so umzusetzen», sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann der Deutschen Presse-Agentur. Das neue Konzept soll nun am kommenden Mittwoch bei der nächsten Konferenz der Clubchefs mit der HBL beschlossen werden.

Hauptdiskussionspunkt diesmal war laut Bohmann die geplante Änderung des Testrhythmus. Anders als bislang sollen die Bundesligisten künftig kürzer vor dem Spieltag testen, sodass die Corona-Testresultate ihrer Spieler erst am Tag vor der jeweiligen Partie vorliegen. «Überall dort, wo Vereine nah an Universitätskliniken sind, funktioniert es in der Regel. Woanders kriegen wir diese kurzfristigere Testung noch nicht hin», sagte Bohmann. Bislang sieht das Konzept vor, dass die Ergebnisse zwei Tage vor dem Spiel vorliegen müssen.

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